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Profly

Das Profly 5-Stufen-Training für Acro und Freestyle





Interessierte Piloten können bei uns auch Freestyle und Akrobatikmanöver trainieren. Dazu muss der Pilot jedoch zwingend die Grundvoraussetzungen fürs Akrobatikfliegen erfüllen: die richtige Ausrüstung (Schirm, Gurtzeug, Rettungsausrüstung), mentale und physische Stärke des Piloten und ein sehr gutes fliegerisches Grundkönnen.

Die Reihenfolge der trainierten Figuren wählen wir zusammen mit dem Piloten nach seinen Wünschen und seinem Könnensstand aus. Aus unserer Erfahrung aus mehreren Jahren Acrotraining haben wir ein 5-stufiges Trainingsprogramm entwickelt, das dem Piloten eine gute Orientierung und Aussicht auf die nächstmöglichen Schritte gibt. Die Manöver der einzelnen Stufen bauen aufeinander auf, so ist das Beherrschen der Manöver der Stufe 1 Voraussetzung zum Erlernen der Manöver der Stufe 2. Weiterhin sind die Figuren grob in Gruppen unterteilt nach dynamischen Manövern (z.B. SAT, Loop, Tumbling) und den "langsamen" Manövern (z.B. Helikopter, Twister). Stufe 1 ist oft die Einstiegsdroge für Freestyle-Piloten. Manöver der Stufe 3 gehen bereits in den professionellen und Wettkampf-Bereich hinein, während Stufe 4 und 5 reine Profi-Manöver sind.

1

2

3

4

5

SAT asymmetrische Spirale asymmetrischer SAT rhythmischer SAT Infinity
    Loop Tumbling  





Fullstall Sackflug Helico Twister  
    Negativ-to-Helico SAT-to-Helico  
  Flyback (1) Flyback (2) Helico-to-SAT  
  Dynamischer Fullstall (1) Dynamischer Fullstall (2)    





Wingover Negativ MacTwist MystiFlip

Mysti-to-Tumbling

    180°-Übung    

Acro fliegen lernen ist mühsam und teuer - aber das Fluggefühl ist berauschend

Akrobatikfliegen ist eine hohe Kunst, die ständiges Trainings bedarf und teuer ist. Professionelle Acropiloten tauschen ihren Schirm alle 6 Monate, ihre Leinen alle 3 Monate und geben viel Geld für Reisen und Seilbahnfahrten aus. In unzähligen Flügen feilen sie akribisch an ihren Manövern. Drei Wochen nicht geflogen, müssen sie oft wieder "von vorne" beginnen. Auch bei einem Schirmwechsel auf ein anderes Modell beginnt man oft wieder von vorne. Die beste Motivation zum Trainieren der schwierigen Figuren gibt das unglaublich schöne Fluggefühl. Einen vollkommen zentrierten Heli ist einfach berauschend! Ein hoher asymmmetrischer SAT pure Action und Achterbahnfahrt. Wing over und asymmetrische Spirale wie Tanzen.

Wie fange ich als Freestyle-Pilot am besten an?

Mit Fliegen, fliegen, fliegen. 150 Flüge im Jahr sollten es schon sein zum Anfangen. Die meisten Freestylepiloten lernen zuerst und relativ schnell die Basismanöver Fullstall und SAT. Das nächste Wunschmanöver ist oft der Helikopter - die anspruchsvollste Figur bzgl. Feingefühl und Schirmbeherrschung. Hier trennen sich oft schon die Wege, weil beim Helikopter erlernen kein schneller Erfolg garantiert ist. Der Weg zum asymmetrischen SAT ist z.B. viel einfacher und daher die bessere Wahl für Freestyle-Piloten, die einen schnellen Erfolg haben wollen. Wenn es diesen beim Acrofliegen überhaupt geben sollte.
Zudem empfehlen wir die Anleitung von einem anerkannten Profi und über Wasser mit ausreichenden Sicherheitsmassnahmen (Funk, Schwimmweste, Rettungsboot, Video).

Wann kann ich mir einen Acroschirm kaufen? Bzw. brauche ich einen Acroschirm zum Freestylen?

Diese Frage wird uns oft gestellt und ist ganz schwierig generell zu beantworten. Die richtige Antwort hängt vom Piloten, seiner Flugpraxis, seinen Wünschen und seinen finanziellen Möglichkeiten ab. Wir empfehlen interessierten Piloten generell langsam mit sich umzugehen und die Manöver in maximal sicherer und entspannter Umgebung zu erlernen. Wir fliegen die Manöver schliesslich zum Spass, oder?
Zu Beginn ist auch ein Serienschirm geeignet, kleiner als normal für eine ausreichende Flächenbelastung und auch die richtige Marke, damit ausreichende Festigkeit der Konstruktion garantiert ist. Mit einem (größeren) Serienschirm sind manche Manöver (vor allem die dynamischen) schwieriger zu lernen, weil die Flugtechnik des Piloten 100% stimmen muss. Aber erst diese Kenntnisse sind enorm wichtig.
Viele Piloten steigen sehr schnell auf einen kleinen radikalen Acroschirm um und fliegen nach 6 Monaten sehr hohe asymmetrische SATs oder sogar schon Tumblings. Kann sein, aber wir sagen, dass der Schirm diese Manöver fliegt und nicht der Pilot. Acroschirme sind dynamisch und reagieren im Notfall enorm schnell, sie verzeihen keinen Fehler des Piloten. Das sollte man bedenken bevor man sich für einen solchen Schirm entscheidet. Wichtig ist auch die Frage, ob ich in meiner Flugpraxis über Grund oder über Wasser fliege.
Piloten, die Manöver wie MacTwist, MystiFlip oder Tumbling lernen wollen, sind meist reif für einen Acroschirm, weil die Steuerwege von Serienschirmen in der Regel zu lang dafür sind (... ausser der Schirm ist klein genug ...).




Grund-voraussetzungen

Grundvoraussetzungen bevor man an Acro oder Freestyle denken sollte, sind:
- mentale Stärke
- sehr gutes Flugkönnen
- Ausrüstung
- physische Stärke
- Flugpraxis